Zeittafel

1897 10. Januar, geboren in Basel

1903 Erster Klavierunterricht

1914-1917 Banklehre, erste Kompositionen

1917-1920 Musikstudium in Bern: Klavier bei Oskar Ziegler, Theorie beim Münsterorganisten Ernst Graf. Korrepetitor am Berner Stadttheater

1920 Der Winterthurer Mäzen Werner Reinhart gewährt Moeschinger ein Stipendium für einen dreijährigen Studienaufenthalt im Ausland.

1920-1922 Aufenthalt in Leipzig. Kompositionsstudien bei Paul Graener und Sigfrid Karg-Elert

1921 Erstes Streichquartett

1922 Aufführung des zweiten Streichquartetts am Tonkünstlerfest in
Zug, Aufnahme in den Schweizerischen Tonkünstlerverein.

1922-1923 München: Unterricht bei Paul Courvoisier

1923 Rückkehr in die Schweiz, Auftritte als Salonmusiker in verschiedenen Hotels

1928 Abkehr von der Salonmusik; er erteilt Privatunterricht als Klavier- und Theorielehrer, komponiert.

1929 27. Oktober: Erfolgreiches Konzert in der Berner Rathaushalle mit Werken von Moeschinger. Seine Klavier- und Kammermusik wird nun häufig aufgeführt, etwa durch die Pianisten Walter Frey, Walter Gieseking und Franz Josef Hirt.

1933 Erste Komposition für Orchester: Variationen und Finale über ein Thema von Henry Purcell, 0p.32

1937 Anstellung als Lehrer am Konservatorium Bern

1942 Erholungsurlaub in Saas Fee. Im Herbst kündigt Moeschinger seine Stelle am Konservatorium und lebt als freier Komponist im Walliser Bergdorf. Kompositionsaufträge von Paul Sacher, Hermann Scherchen, Hermann Müller und anderen.

1950 Nach der Lektüre von Doktor Faustus und einem Briefwechsel mit Thomas Mann wendet sich Moeschinger der Dodekaphonie zu. Er verwirklicht die fiktive Komposition des Romans im Klavierwerk Vier Fünftonstücke über H-E-A-E-Es.

1953 Kunstpreis der Stadt Basel

1956 Uebersiedlung nach Ascona. Zahlreiche Kammermusik- und Orchesterwerke (Sinfonie IV in memoriam Arthur Honegger; Concerto pour Piano et Orchestre No 5), Titel ausschliesslich in Französisch, Italienisch oder Latein. Ausgedehnte Reisen in Oberitalien.

1957 Kompositionspreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins

1978 Moeschinger verbringt seinen Lebensabend in Thun. Letzte, nur ein- bis zweistimmige Kompositionen

1981 Musikpreis des Kantons Bern

1985 Moeschinger stirbt am Morgen des 25. September in Thun.